Wie funktioniert die Ideenfindung?

Wenn eine Lösung gefragt ist…

In vielen privaten und beruflichen Situationen ist eine Idee – also eine Lösung gefragt. Da stellt sich nur die Frage: Wie findet man die passende Idee?

Manchmal scheint der Kopf vollkommen leer zu sein und eine Idee lässt sich nicht erzwingen. Aber es gibt Techniken, die der eigenen Kreativität auf die Sprünge helfen und die Lösungsfindung unterstützen.

In diesem Artikel schauen wir uns die zwei Kreativtechniken Brainstorming und Mind Mapping genauer an.

Brainstorming

Das Brainstorming gehört zu den Klassikern unter den Kreativitätstechniken. Die Grundidee ist, dass man innerhalb einer fest vorgegebenen Zeit, z.B. 20 Minuten, alles auf einem Blatt Papier notiert was einem zu einem Thema oder Problem in diesem Moment einfällt. Das Brainstorming kann man alleine oder in der Gruppe durchführen. Wichtig ist, dass folgende Regeln beachtet werden:

  • Keine Kritik während der Ideenfindung
  • Auch unmögliche Ideen aussprechen
  • Ideen anderer aufgreifen
  • Befangenheit verdrängen
  • Kühne und phantasievolle Ideen einbringen
  • Keine Angst vor Blamage

Mind Mapping

Mind Mapping ist eine Visuallisierungstechnik, also ein Weg, einen Sachverhalt sichtbar zu machen. Die Möglichkeiten des Mind Mapping sind nahezu unbegrenzt. Mind Mapping ist eine effiziente und universelle Notiz- und Merktechnik, bei der die Funktion des Gehirns optimal genutzt wird.

Herkömmliche Notizen oder Diagramme nutzen nur die linke Gehirnhälfte. Diese Hälfte des Gehirns ist für analytisches Denken zuständig. Hier werden z.B. Sprache, Logik und Zahlen verarbeitet.

Die rechte Gehirnhälfte ist für das das bildliche Vorstellungsvermögen zuständig. Hier werden Formen, Farben, Muster und Rhythmen verarbeitet. Eine Mind Map nutzt die Fähigkeiten beider Gehirnhälften optimal.

Und so funktioniert Mind Mapping:

Das zentrale Thema oder Problem wird in der Mitte eines querformatigen leeren DIN A3 Blattes aufgeschrieben. Nun werden Schlüsselworte gesammelt, die zum Hauptthema gehören. Sie werden um das Hauptthema herum angeordnet und durch Äste mit dem Hauptthema verbunden. Man sollte auch mit Farben und Bildern arbeiten. Die um das Hauptthema herum angeordneten Schlüsselwörter sind nun Ausgangspunkte für weitere Äste. Den Möglichkeiten der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt.

Ideenverwaltung

Statt unübersichtlicher Memozettel kann man heute auf digitale Ideenmanagementlösungen zugreifen. Wer es handfester mag, sollte auf das Ideentagebuch zugreifen. Mit dem Ideentagebuch kann man seine Ideen festhalten, organisieren, entwickeln und weiterentwickeln.

Im Gegensatz zu einem blanko Notizbuch, bei dem es aufwendig ist daraus einen Katalog zu machen, indem Ideen geordnet aufbewahrt und jederzeit auffindbar sind, unterstützt das Ideentagebuch die Verwaltung und die Entwicklung von Ideen.

Das Ideentagebuch hilft also nicht nur bei der Verwaltung der Ideen, sondern unterstützt auch den kreativen Prozess der Ideenfindung.