Visitenkarten

Visitenkarten: Das professionelle Aushängeschild eines jeden Unternehmens

Warum Visitenkarten?

Visitenkarten haben im Geschäftsleben nichts von ihrem Stellenwert eingebüßt. Gerade in Zeiten, in denen jedes Unternehmen eine eigene Firmenwebsite hat und auf den sozialen Netzwerken präsent ist, setzt das Überreichen einer Visitenkarte ein Zeichen. Da Visitenkarten meist persönlich übergeben werden und im Gegensatz zu rein virtuellen Medien haptisch greifbar sind, vermitteln sie einen Eindruck von Seriosität. Zudem bieten die kleinen Kärtchen einen praktischen Mehrwert: Während rein mündlich vermittelte Informationen schnell vergessen sind, stellen die handlichen Karten eine bleibende Erinnerungshilfe dar.

Visitenkarten

Eine Visitenkarte wird meist persönlich übergeben.

Format und Haptik von Visitenkarten

Wer Visitenkarten drucken möchte, sollte dafür auf jeden Fall einen professionellen Druckservice wie Cewe-Print in Anspruch nehmen. Selbst gebastelte Karten wirken schnell billig und verfehlen damit ihr Ziel. Entscheiden Sie sich zunächst für ein Format. In Europa gelten 85 x 55 Millimeter als Standardmaß – es empfiehlt sich, dieses beizubehalten.

Zu große Karten passen oft nicht mehr in die Kartenfächer von Portemonnaies und können zudem angeberisch wirken. Sie haben allerdings die Auswahl zwischen Hoch- und Querformat. Auch aufklappbare Karten sind möglich.

Das Hauptargument für die Verwendung von gedruckten Visitenkarten als Werbeträger liegt in deren haptischer Dimension. Damit die Haptik angenehm ist, sollte die Papierstärke mindestens 200 g/m2 betragen. Als Standard gelten heute 300 g/m2, wobei manche Leute noch dickere Papiere mit einer Stärke von bis zu 600 Gramm bevorzugen. Diese extreme Stärke entspricht einem sehr festen Karton: Die Vorteile sind hohe Stabilität und ein haptisch attraktiver Tiefprägeeffekt des Drucks. Die Nachteile liegen in einer gewissen Unhandlichkeit und höheren Herstellungskosten.

Was die Papieroberfläche angeht, so bieten die meisten Druckereien eine breite Auswahl an Papierarten. Derzeit erfreuen sich ungestrichene Kartone mit einer rauen Oberfläche großer Beliebtheit, da diese sich besonders gut anfühlen und edel wirken. Allerdings sind ungestrichene Papiere auch anfälliger für Schmutzflecken. Einen Kompromiss stellen gestrichene, matte Papiersorten dar. Diese vermitteln einen ebenfalls hochwertigen Eindruck, sind aber unempfindlicher gegen Fingerabdrücke.

Der Inhalt

Nicht nur das Format von Visitenkarten ist festgelegt, auch der Inhalt folgt bestimmten Standards. Die folgenden Informationen gehören auf jede Visitenkarte:

Visitenkarten Format

Die Visitenkarte sollte vom Format in jedes Portemonnaie passen.

  • Voller Name
  • Akademischer Titel, falls vorhanden
  • Berufsbezeichnung, Funktion
  • Firmenname, eventuell Firmenlogo
  • Adresse
  • Mobil- und Festnetznummer
  • Web-Adresse
  • E-Mailadresse

Selbst wenn viele Selbstständige die Postadresse in Zeiten von Internetpräsenz für überflüssig halten: Sie gehört unbedingt auf eine Visitenkarte!

Eine postalische Adresse wirkt erstens vertrauenswürdig, weil so gar nicht erst der Eindruck entsteht, es könne sich um eine reine Briefkastenfirma handeln. Zweitens möchten Kunden gerne wissen, wo eine Firma ihren Sitz hat – örtliche Nähe spielt für viele eine Rolle.

Die richtige Gestaltung von Visitenkarten

1. Die Anordnung der Informationen

Ordnen Sie Ihre Informationen so an, dass die wichtigsten Elemente sofort hervorstechen – in der Regel ist das der eigene Name. Dieser sollte entweder an einer prominenten Stelle stehen oder typographisch hervorgehoben sein. Ebenfalls bedeutsam ist der Firmenname beziehungsweise das Firmenlogo – es befindet sich meist gut sichtbar rechts oben auf der Karte.

2. Das Design

Die Wahl des Designs ist Geschmackssache und branchenabhängig – generell empfiehlt sich im Geschäftsleben jedoch ein schlichtes, klassisches Design. Für einen stimmigen Gesamteindruck sollten nicht mehr als maximal zwei oder drei Schriftarten und Schriftgrößen zur Anwendung kommen.

Auch bei den Farben ist Zurückhaltung angesagt: Bunte Schriften lassen sich schwerer entziffern und wirken laut. Eine schwarze oder dunkelgraue Schrift ist hingegen gut lesbar und sieht edel aus. Eine Ausnahme stellt das Firmenlogo dar: Dieses kann und darf farbig sein – schließlich ist es das Aushängeschild Ihres Unternehmens.