Förderprogramme

Förderprogramme vom Staat – einige Beispiele im Überblick!

In diesem Blogartikel schauen wir uns an, welche Förderprogramme es für natürliche Personen gibt, die Einzelunternehmer oder Arbeitnehmer sind. Im Fokus stehen dabei Förderprogramme, die die Existenzgründung bzw. die Weiterbildung fördern.

FörderprogrammeFörderprogramme für Existenzgründer und neugegründete Unternehmen – was zu beachten ist!

Es gibt eine Vielzahl von Förderprogramme für Existenzgründer, die den Start in die Selbstständigkeit  erleichtern.

Außerdem  gibt es auch Fördermittel für Unternehmen die erst vor kurzem gegründet wurden. Die Herausforderung bei der Auswahl des Förderprogramms ist, das passende Förderprogramm zum richtigen Zeitpunkt zu finden.

Darüber hinaus ist es nicht einfach bei der Beantragung von Fördermitteln, alle benötigten Unterlagen vollständig und richtig ausgefüllt einzureichen. Aus diesem Grund sollte man sich im Vorfeld mit einem qualifizierten Fördermittelberater in Verbindung setzen.

Welche Förderprogramme gibt es für Existenzgründer?

Grob zusammengefasst gibt es Zuschüsse für Existenzgründer, Förderdarlehen, Bürgschaften und die Bereitstellung von Eigenkapital. Der bekannteste Ansprechpartner für die Vergabe öffentlicher Fördermittel ist die Förderbank KfW. Hier ist vor allem das Förderdarlehen in Form eines KfW-Gründerkredits bekannt. Darüber hinaus gibt es auf Länderebene Förderbanken, die ebenfalls Selbstständige mit diversen Förderprogrammen unterstützen.

Förderprogramme für in Not geratene Selbständige

Wenn das eigene Einkommen, das mit der Selbstständigkeit erzielt wird nicht reicht und unter dem Existenzminimum liegt, hilft das Arbeitsamt. Der Selbständige erhält die Differenz, die zum Erreichen des Existenzminimums fehlt, vom Arbeitsamt. Im Rahmen dieses „Aufstockerprogramms“ erhalten Selbstständige auch einen Zuschuss zur Krankenversicherung sowie einen Mietzuschuss. Dabei entsprechen die Leistungen denen vom Arbeitslosengeld II. So hat der Selbständige Zeit, Maßnahmen zu mehr Umsatz und Gewinn zu ergreifen.

Förderprogramme für die Weiterbildung

Aufstiegs-Bafög

Im Rahmen der Förderprogramme für die Weiterbildung unterstützt das Aufstiegs-Bafög Arbeitnehmer, Berufsrückkehrer und Selbstständige, die sich weiterbilden möchten etwa zum Meister, Techniker oder Betriebswirt. Auch Arbeitslose, in erster Linie Empfänger von Arbeitslosengeld II, können unter bestimmten Bedingungen ein Aufstiegs-Bafög erhalten.

Das Aufstiegs-Bafög ist ein Mix aus zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren von bis zu 15 000 Euro erhalten die Teilnehmer zum Beispiel 40 Prozent als Zuschuss. Den Rest können sie per Darlehen finanzieren. In der Regel sind die Ämter für Ausbildungsförderung am Wohnort zuständig. Weitere Infos findet man auf der Info-Website www.aufstiegs-bafoeg.de .

Aufstiegsstipendium

Das Aufstiegsstipendium richtet sich an besonders engagierte Fachkräfte, die zum ersten Mal studieren wollen. Kandidaten müssen eine Berufsausbildung oder Aufstiegsfortbildung absolviert haben. Zudem benötigen sie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und müssen durch besondere Leistungen aufgefallen sein, zum Beispiel ihre Berufsausbildung mit der Note 1,9 oder besser absolviert haben.

Studierende im Vollzeitstudium erhalten dann monatlich 735 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Wer sich für einen berufsbegleitenden Studiengang entscheidet, bekommt jährlich 2 400 Euro. Die Förderdauer richtet sich jeweils nach der  vorgesehenen Regelstudienzeit.

Interessierte können sich online bewerben bei der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Weitere Informationen zum Programm finden Interessierte auf der Website www.aufstiegsstipendium.de .

Fazit

Wie man sieht gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen für unterschiedliche Zielgruppen und Lebenssituationen. Deshalb lohnt es sich zu informieren und zu schauen ob eine Unterstützung vom Staat möglich ist, die zur persönlichen Situation passt.